70 Millionen Euro für den Hamburger Arbeitsmarkt

Behörden der Hansestadt und Europäischer Sozialfonds fördern
Initiativen für Beschäftigung, Bildung und Integration

Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard gab Ende Januar 2017 den Startschuss für 33 neue Projekte, die in den Bereichen Beschäftigung, Bildung und Integration aktiv sind. Ziel ist es, Menschen durch Qualifizierung, Förderung und Eingliederungsmaßnahmen fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen. Die Arbeit der Initiativen wird mit insgesamt 70 Millionen Euro, die jeweils zu gleichen Teilen durch die Hamburger Behörden und den Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung gestellt werden, gefördert. 

Sozialsenatorin Melanie Leonhard (l.) und Petra Lotzkat (r.), Amtsleiterin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, verantworten gemeinsam das ESF-Engagement in Hamburg

Sozialsenatorin Melanie Leonhard (l.) und Petra Lotzkat (r.), Amtsleiterin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, verantworten gemeinsam das ESF-Engagement in Hamburg

Die zweite Förderrunde im Zeitraum 2014 bis 2020 zeichnet sich durch ein hohes Maß an inhaltlicher Kontinuität aus. In Abstimmung mit den beteiligten Behörden und den Wirtschafts- und Sozialpartnern, wurden viele Projektansätze ausgeschrieben, die schon in der ersten Förderphase von 2014 bis 2016 erfolgreich waren. Dabei standen drei Aspekte im Vordergrund, wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard in ihrem Grußwort ausführte: „Der ESF kommt den Menschen zugute! Insgesamt werden etwa 45.000 Hamburgerinnen und Hamburger bis 2020 von den Angeboten profitieren. Die Bandbreite dieser Investitionen ist groß und deckt die Bereiche ‚Förderung hochwertiger und nachhaltiger Beschäftigung’ ebenso ab, wie die Themen soziale Eingliederung, Armutsbekämpfung, Bildung und Qualifizierung. Die ESF-Mittel werden gezielt zur Unterstützung der Strategien von

Großer Andrang bei der Vorstellung und Begrüßung der neuen Projektträger

Großer Andrang bei der Vorstellung und Begrüßung der neuen Projektträger

Bürgerschaft und Senat eingesetzt. Das Hamburger ESF-Programm zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung der europäischen Zielsetzungen aus, wie der Hamburger Strategie zur Fachkräftesicherung, der Jugendberufsagentur oder dem gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm. Gezielt werden Projekte gefördert, die die Erprobung neuer Lösungsansätze ermöglichen und Zielgruppen in den Fokus stellen, die mit ihren spezifischen Bedürfnissen im Regelsystem nicht ausreichend unterstützt werden können.

Damit ist der Mehrwert der ESF-geförderten Vorhaben für die Hamburger Politik sichergestellt. Hinzu kommt, dass der Verwaltungsaufwand für die Zuwendungsempfänger auf dem niedrigst-möglichen Niveau gehalten wird“.

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