Empfehlungsmarketing – das Business der Zukunft

Erfolglose Menschen handeln nach unbewiesenen Vorurteilen, erfolgreiche nach bestätigten Informationen!

Die bekannte Autorin Ildiko von Kürthy verfasste in der BRIGITTE Nr. 16 (20. Juli 2016) einen hochinteressanten Artikel über das Problem von Frauen in Netzwerken, in denen es ums Geldverdienen geht. Viele Frauen haben große Probleme, sich für ihre Arbeit, ihre Empfehlungen, für ihr Netzwerken angemessen bezahlen zu lassen – übrigens nicht nur beim Empfehlungsmarketing, sondern in allen Berufen. Für Männer hingegen scheint das schon von Natur aus selbstverständlich zu sein. 

Foto: Petra Bork pixelio.de

Foto: Petra Bork pixelio.de

Keine Frau scheut sich, ihrer Familie oder ihren Freunden mit Begeisterung einen tollen Film, ein tolles Restaurant, ein tolles Kleid, tolle Schuhe, eine tolle Show oder ein tolles Supersonderangebot weiter zu empfehlen. Was hätten Sie zum Beispiel von solchen Empfehlungen, die nämlich nichts anderes sind, als Empfehlungsmarketing? Erst einmal nichts! Außer vielleicht ein „Dankeschön“– vielleicht noch nicht einmal das. Doch kaum fließen dabei Bonuspunkte oder Geld, sieht es ganz anders aus. Statt einem Dankeschön für eine tolle Empfehlung von den Freunden zu erhalten, befindet Sie sich unter Umständen plötzlich in der Situation, unter Generalverdacht zu stehen, sich an der Familie oder den Freunden bereichern zu wollen.

Ein ziemlich krasser Verdacht. Aber vielleicht auch ein sehr hilfreicher. Denn an dieser Stelle zeigt sich konkret, welche Wertschätzung man Ihnen entgegenbringt. Fehlt diese Wertschätzung, sind Sie noch nicht einmal der Mühe wert, dass man sich mit Ihrer Empfehlung auseinandersetzt. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn jemand nach der Prüfung Ihrer Empfehlung für sich feststellt, dass diese nichts für ihn in Frage kommt. Niemand muss Ihre Meinung teilen. Auch Diskussionen über unterschiedliche Meinungen sind erlaubt. Böse Unterstellungen und unwahre Behauptungen haben in Diskussionen unter Freunden nichts zu suchen (gibt es solche Diskussionen eigentlich auch, wenn irgendwelche Werbung im TV läuft?). Nicht in Ordnung ist jedoch eine Ablehnung ohne Prüfung – allein aufgrund mangelnden Vertrauens. Da sollten Sie sich gut überlegen, ob dieser Mensch Ihrer Mühe überhaupt wert ist.

Empfehlungen sind Tipps von hohem Wert

Hochrangige Politiker wie Angela Merkel und Ex-Kanzler Gerhard Schröder sind Befürworter des Network-/ Empfehlungsmarketings. Darüber darf auch einmal nachgedacht werden. Würden diese Menschen etwas Unseriöses empfehlen? Gäbe es für Network-Marketing einen Lehrstuhl in Worms, wenn das Empfehlungsmarketing als unseriös eingestuft würde? Gerät ein Verkäufer, ein/e VerkäuferIn, eine Banker oder ein Versicherungsvertreter unter Verdacht, unseriös zu sein, weil sie/er Ihnen etwas empfehlen will, woran sie/er verdient? Wohl kaum. Das sind Berufe, die genauso seriös oder unseriös wie alle anderen auch
sind, wie der des Empfehlungsmarketings. Es gibt dazu nur einen gravierenden Unterschied: ein/e VerkäuferIn (hier nur als Beispiel, denn es gibt viele Berufe, bei denen Gleiches zutrifft) weiß bereits 30 Jahre im Voraus, dass sie/er in diesem Beruf niemals frei und unabhängig sein wird, niemals Reichtümer anhäufen kann, maximal eine kleine Rente. Und wer weiß schon, ob es die in Zukunft noch geben wird? Spätestens seit Norbert Blüms Falschaussage: „Die Renten sind sicher“ wissen wir, das nichts in dieser Richtung sicher ist.

Statt die Nase über den Beruf des Empfehlungsmarketings zu rümpfen, sollte lieber einmal über die Möglichkeiten, die sich hier bieten, nachgedacht werden. Es gibt bereits viele Netzwerke – darunter allerdings nicht nur seriöse. Deshalb sollte genau geprüft werden, wie das Unternehmen „gestrickt“ ist. Denn wir wissen ja: „Der Fisch stinkt vom Kopf her!“ Also muss es ein Unternehmen sein, in dem die Inhaber des Unternehmens selbst oder das Management nach hohen ethischen Prinzipien und der eigenen Philosophie handeln, authentisch und glaubwürdig sind. Die Produkte müssen sich in der Qualität von denen aller anderen Unternehmen positiv unterscheiden. Das Unternehmen, Herstellung und Vergütung sollten transparent sein. Vorsicht ist geboten, wenn Sie investieren müssen! Vorsicht bei Verpflichtungen! Vorsicht, wenn Sie verkaufen, verkaufen, verkaufen müssen! Sie werden vielleicht sagen: „So ein Unternehmen, bei dem man nicht investieren, kein Risiko eingehen, nichts verkaufen muss und das mich trotzdem an seinem Wohlstand teilhaben lässt, gibt es gar nicht“, – dass Sie so denken, liegt leider wohl auch daran, dass viele renommierte Unternehmen durch ihre unseriöse Machenschaften und der Gier nach immer mehr Umsatz das Vertrauen in sie verspielt haben – und dennoch gibt es genau so ein Unternehmen. Und dafür hat es nicht nur den Ethikpreis erhalten, es erhielt ebenso den Preis als „Best New Business“ und wurde schon 2001 als Modell für das 21. Jahrhundert in „Prima Publishing“ vorgestellt. Wie viele Unternehmen kennen Sie, die sich damit hervortun können?

Ehrlich gesagt, etwas müssen Sie doch tun – Sie müssen sich aus Ihrer Komfortzone herausbewegen, offen und willens für neue Herausforderungen sein und – ganz besonders wichtig – Menschen wertschätzen. Denn nur wer dieses tut, kann langfristig glaubwürdig bleiben und erfolgreich werden!

Wenn Sie Näheres dazu wissen möchten, schreiben Sie uns mit Angabe Ihres Namens, Ihrer Telefonnummer und Ihrer Anschrift an: Verlag Hamburg im Blick, Postfach 26 17 63, 20507 Hamburg oder per Mail: info@hamburg-aktuelles.de.

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