Eröffnet – die Alexander-Otto-Akademie ist die neue Nachwuchs-Oase des HSV

So schnell kann es gehen – gestern sprach die ganze Hamburger HSV-Anhängerschaft nur vom „HSV-Campus“, und jeder wusste was gemeint ist. Und jetzt hat der neue Prachtbau bzw. ein Teil davon noch einen zweiten Namen. Das super-moderne Sportzentrum des Hamnburger Sport Vereins hört ab sofort auf den klangvollen Namen Alexander-Otto-Akademie. Und das ist auch gut so. Denn vor allem ihm und seiner Großzügigkeit ist es zu verdanken, dass  der sportive HSV-Nachwuchs künftig in so einer wunderbaren Umgebung trainieren und an die Leistungsspitze herangeführt werden kann. 

Rund zwei Jahre wurde gewerkelt, gehämmert, gebohrt und gebaut. Und vor allem dem Unternehmen Ronge-Industriebau ist es zu verdanekn, dass jetzt im Sommer 2017 so freudig die Eröffnung gefeiert werden konnte. Denn die Firma Ronge, die mit solchen Aufgaben und Herausforderungen vertraut ist, legte richtig los, gab quasi „Bau-Vollgas“ und hielt so mit viel Können, Kompetenz und Engagement den ambitionierten Zeitplan ein.

Und dies sehr zur Freude der HSV-Offiziellen wie HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen, der vor Glück und Stolz über alle beiden Backen strahlte. Aber auch er wusste, wem er diese Freude großenteils zu verdanekn hatte: Alexander Otto.

„Diese Nachwuchsakademie wird absolut wichtig für die Zukunft des HSV sein. Denn auch nach 130 Jahren der Vereinsgeschichte müssen wir jung bleiben. In diesem Gebäude soll Nähe zwischen den Nachwuchsspielern und den Profis entstehen. Für einen jungen Spieler gibt es keine größere Motivation, als im Volksparkstadion als Profispieler aufzulaufen. Ich hoffe, dass der Campus in Zukunft dazu seinen Teil beitragen wird“, erklärte Alexander Otto, der das Campus-Projekt mit einer Spende von zehn Millionen Euro unterstützt hat.

Egal ob Akademie oder Campus – die neue Einrichtung ist state-of-thje-art. Und zumindest hier steht man dem FC Bayern München ion nichts nach. Immerhin. Der gesamte Campus besitzt eine Fläche von 4.000 Quadratmetern, wobei die Alexander-Otto-Akadiemie über 16 voll eingerichtete Internatsplätze verfügt. Diese teilt sich in acht Einzel- und zwei Vierer-Wohngemeinschaften. Insgesamt beeindruckt die Akademie mit rund 150 Zimmern – mit dabei sind ebenso Büros wie Wohnräume oder auch Aufeinthaltseinrichtungen.

Besonders stolz ist man ab sofort auf die zwei Athletik- und Krafträume, die insgesamt eine Fläche von 500 Quadratmetern haben und auf dem aktuellesten Standard sind – moderner geht nicht. Hier wird Kraft gepowert, fliegen die Handteln und die werdne die Muskeln gestählt.

Besonders erwähnenswert ist die imposante Photovoltaikanlage auf dem Dach, die mit 36 Modulen aus dem Sonnenlicht saubere, umweltfreundliche und damit auch nachhgaltige Energie umwandelt. Mit dieser Anlage wird ab sofort undgefähr 15 Prozent des gesamten Energie-Jahresbedarfs gedeckt. Und auch das war Alexander Otto eine Herzensangelegenheit. „Das Thema Nachhaltigkeit war uns in der heutigen Zeit sehr wichtig“, erklärte er bei der Eröffmnungsfeier, zu der etwa 250 Gäste gekommen waren. Darunter auch HSV-Idol Uwe Seeler

„Die Erstellung des Campus ist nicht nur für den HSV, sondern für unsere gesamte Stadt von erheblicher Bedeutung. Hamburg hat den Anspruch, sich noch stärker als eine sportbegeisterte Stadt zu verstehen und zu positionieren. Dazu gehört, dass wir in die Sport-Infrastruktur unserer Stadt investieren und sie für die Zukunft aufstellen“, sagte Andy Grote, Sportsenator der Stadt Hamburg.

Seit dem 1. Juli werden dann 16 Internats-Spieler ihre Zimmer sowie die Mannschaften der U16 bis zur U21 samt Trainerstäben ihre Kabinen und Büros in der Alexander-Otto-Akademie beziehen und ihren Trainingsmittelpunkt an den neuen Campus verlegen.

„So toll die Einrichtungen hier sind, die der HSV im Vergleich zu den anderen Bundesligisten auch anbieten muss, so sehr muss man auch darauf achten, dass diese nur eine Voraussetzung sind. Die eigentlichen Tugenden des Fußballspielens, also vor allem die Willenskraft, sind dadurch nicht außer Kraft gesetzt“, lobte und mahnte der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen zugleich. OPb er da schon wieder an die nächste Saison und drohende Relegationsspiele dachte?

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