Tarpenbeker Ufer – wo die Wohnzukunft mit 750 Einheiten in Groß Borstel startet

Drittgrößtes Wohnungsbau-Objekt der Hansestadt wurde eingeweiht: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ließ sich das bisher größte Bauvorhaben der Otto Wulff Projektentwicklung von Geschäftsführer Stefan Wulff im Detail erklären!

Die ansprechenden Gebäude werden als Energie-Effizienzhaus 70 errichtet. Jedes Baufeld erhält eine Tiefgarage. Das architektonische Konzept ist quartiersübergreifend geplant und durchdacht: Ein Mix aus hellen Putzfassaden und korrespondierenden Klinkerriemchen sorgt für einen harmonischen Gesamteindruck. Barrierefreie Zugänge zu den Treppenhäusern, großzügige Terrassen, Loggien, Balkone, Dachterrassen, begrünte Innenhöfe und Aufzüge vom Keller bzw. der Tiefgarage bis zur Wohnung bieten ausgiebigen Komfort. Kurzum: Hier entsteht ein Zuhause für rund 2.000 Menschen mit einer ganz besonderen Wohlfühl-Atmosphäre.

Eine der dringendsten Herausforderungen der Hansestadt Hamburg, die bewältigt und gelöst werden müssen, ist nach wie vor die akute Wohnungsnot. Zwar baut und baut die Elbmetropole wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Dennoch ist vor allem bezahlbarer Wohnraum nach wie vor ein knappes Gut. Insbesondere aber  Wohnungen für die mittleren und unteren Einkommen sowie für Familien mit zwei und mehr Kindern sind heiß begehrt. Wer einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, eine Wohnungsbesichtigung zu erleben, wird verstehen, wie immens groß die Nachfrage ist. Begehungen mit 40, 50 und mehr Personen pro Wohnung sind da keine Seltenheit. Wie gut, dass jetzt in Hamburg ein weiterer baulicher Meilenstein gesetzt werden konnte. Die Otto Wulff Bauunternehmung und -Projektentwicklung realisiert gerade ihr größtes Bauvorhaben in der Firmengeschichte. Und die ist wahrlich nicht gerade kurz. Zugleich ist es das drittgrößte Projekt, welches die Hansestadt im Bereich Wohnungsbau jemals umgesetzt hat.

Das Bauvorhaben „Tarpenbeker Ufer“ in Groß Borstel wird ein Gigant mit 750 Wohnungseinheiten, von denen ein großer Teil sogar öffentlich gefördert werden wird. Zugleich ein Projekt, bei dem Anwohner des Bezirks nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, sondern wo bei der Umsetzung auf viele Stimmen gehört wird und wurde. Ein bürgerfreundlicher Dialog, der das Miteinander prägt und damit einen Atem besitzt, der weit in die Zukunft reicht.

Wer die Rahmendaten liest, bekommt überhaupt erst einmal ein Gespür für die Dimensionen, die dieses riesige Bauunterfangen besitzt. Es dreht sich dabei immerhin um eine Gesamtfläche von 118.000 Quadratmetern und einer Bruttogrundfläche von 89.600 Quadratmetern. Eine kaum übersehbare, einschätzbare Größenordnung. Aktiv wird die Otto Wulff Bauunternehmung auf sage und schreibe 10 Wohnbaufeldern, auf denen wie gesagt insgesamt 750 Wohneinheiten entstehen. Dabei handelt es sich sowohl um Eigentumswohnungen als auch um frei finanzierte Mietwohnungen und 225 öffentlich geförderte Einheiten.

Das Bemerkenswerte daran aber ist, dass es sich hierbei nicht um einen „architektonischen Einheitsbrei“ handelt, oder um ein profanes Wohn-Silo. Nein, vielmehr wird am Tarpenbeker Ufer in Groß Borstel ein aufwendig, individuell und optisch hoch-niveauvolles Großprojekt umgesetzt, das mehr bietet als bloße „Wohn-Schablonen“. Allein die variable Zimmeranzahl, nämlich Wohnungen mit 1,5 bis 5 Zimmern, macht deutlich, dass sich hier künftig Singles, Paare und Familien ebenso wohl fühlen werden wie die ältere Generation.

Denn einerseits wurde von vornherein auf Barrierefreiheit geachtet, andererseits ist eine Kindertagesstätte mit etwa 130 Plätzen vorgesehen, damit auch die „Lütten“ eine perfekte Wohlfühloase haben.

Überhaupt sind die vier- bis fünfgeschossigen Bauweisen alles andere als einer Wohnburg ähnlich. Im Gegenteil, für ausreichend Abwechslung in der Optik wird gesorgt sein. Da wäre zum einen die Brückenverbindung für Fußgänger und Radfahrer über die Tarpenbek als direkte und schnelle Anbindung an den Stadtteilkern von Groß Borstel. Andererseits gibt es viele Geh-, Wander- und Radwege entlang des Ufers der Tarpenbek. Trotz der Größe des Projektes darf nämlich nicht vergessen werden, dass es sich um den schönen, grünen und ebenso naturnahen Hamburger Ortsteil Groß Borstel handelt. Ein „grüner Extra-Bonbon“ wird der öffentliche Park mit ca. 6.900 Quadratmetern Fläche inmitten des Quartiers inklusive einer Spielfläche von bis zu 2.000
Quadratmetern sein. Gestaltet wird dies alles durch die Stadt Hamburg, auch der umfangreiche Mix verschiedener Pflanzen- und Baum-Arten. An dieser Stelle sei einmal ausdrücklich erwähnt, dass mit der Realisierung des Projektes die südliche Böschung der Tarpenbek neu gestaltet und bepflanzt wird. Und zwar mit immerhin 50.000 Neupflanzungen. Und damit nicht genug, denn der Umweltschutz wird auch bei diesem gigantischen Bauvorhaben nicht vergessen. Erwähnt sei hier nur der Erhalt eines Trockenrasenbiotops im Westen des Areals, ferner die artenschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen mit 60 Fledermauskästen, die überwiegend entlang der Tarpenbek installiert werden.

Kein Wunder also, dass der Baustart mit viel Prominenz aus Politik und Verwaltung begangen wurde. Allen voran Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ließ sich von Otto Wulff-Geschäftsführer Stefan Wulff in alle Details einweihen, um einen wirklichen Überblick über das Bauprojekt, das künftig mehr als 2.000 Menschen ein Zuhause bieten soll, zu bekommen. Und so kam er bei seiner Ansprache auch zu der Überzeugung: „Das neue Quartier macht vor, wie attraktives, bezahlbares Wohnen in der Großstadt der Zukunft aussehen kann. Es wird dem Stadtteil Groß Borstel guttun.“

Auf dem Baufeld 8 wird in direkter Parklage und am Alsterzulauf das Projekt „MEIN FREIRAUM“ verwirktlicht: zwei Mehrfamilienhäuser mit familienfreundlichen Eigentumswohnungen. Vermarktet werden die Einheiten dieses Areals von Grossmann & Berger. Die L-förmige Anordnung der beiden Wohnhäuser lässt einen begrünten Innenhof entstehen. Das Gebäudeensemble steht für modernes, urbanes Wohnen.

Wie auch immer, eines steht jetzt schon fest: Am Tarpenbeker Ufer kann man eigentlich nur eins: sich rundum wohlfühlen.

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