Die eigenen vier Wände gefördert modernisieren

Barrierefrei – Nachhaltig – Energetisch – Und der staat hilft mit:

Steht eine Modernisierung von Wohneigentum bevor, ist es lohnend, den Einsatz von Fördermitteln vorab zu prüfen. Oft kann durch eine gleichzeitige energetische Optimierung und der damit verbundenen Förderung ein doppelter Nutzen gezogen werden: Die optimierte Maßnahme ist nur unwesentlich teurer als der baugleiche Austausch des bestehenden Materials und die laufenden Kosten werden langfristig durch den niedrigeren Ressourcen- und Energieverbrauch entlastet.

Ob zum barrierefreien Umbau, Einsatz erneuerbarer Energien, zur Verbesserung des Wärmeschutzes, Errichtung eines Gründachs oder auch allgemeine Instandsetzungsarbeiten – die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bietet hierfür Fördermittel und Finanzierungsmöglichkeiten an. Durch die Bündelung der Programme in der Landesförderbank werden Fördermittel aus einer Hand angeboten. Für Interessierte bedeutet das umfassende Beratung, kurze Wege und einfach kombinierbare Leistungen  – auch mit Mitteln der KfW.

Foto: Thorben Wengert_pixelio.de

Der Hamburger Energiepass bietet eine gute Entscheidungshilfe für die Wahl passender Maßnahmen zur Energie- und Heizkostenreduzierung. Der Pass ist ein mehrseitiger gebäudebezogener Bericht, der nicht nur den energetischen Ist-Zustand des Gebäudes abbildet, sondern auch energetische Einsparpotentiale und sinnvolle Sanierungsmöglichkeiten aufzeigt. Die Erstellung wird von der IFB Hamburg bezuschusst.

Mit dem Programm Wärmeschutz im Gebäudebestand wird die Verbesserung der Gebäudehülle durch Dämmung und Austausch der Fenster bei Eigenheimen gefördert. Eine optimale Dämmung verhindert, dass kostbare Wärme entweicht. Mit Zuschüssen fördert die IFB Hamburg die Modernisierung einzelner Bauteile oder umfassende Modernisierung. Die Höhe der Zuschüsse berechnet sich entweder nach der Quadratmeterzahl der jeweils modernisierten Bauteile (beim Einbau von Wärmeschutzfenstern bspw. 70 € je Quadratmeter) oder nach den durch die Modernisierung insgesamt eingesparten Kilowattstunden.

Mit dem Förderangebot Erneuerbare Wärme wird die Installation von Solarthermieanlagen – zum Beispiel zur Gewinnung von Heizungswärme und zur Warmwasserbereitung – sowie Investitionen zur energetischen Nutzung von Biomasse in Hamburg bezuschusst. Der Austausch bestehender Heizungen gegen emissionsärmere Anlagen wird ebenfalls gefördert, wenn gleichzeitig eine thermische Solaranlage installiert wird.

Mit Barrierefreier Umbau möchte die IFB Hamburg ein verbessertes Wohnungsangebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen schaffen. Die Umgestaltung und Erweiterung zu rollstuhl- und altengerechtem Wohnraum wird mit pauschalen Baukostenzuschüssen bis maximal 15.000 € gefördert, wobei bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden müssen.

Über das IFB-Modernisierungsdarlehen können auch Modernisierungen und Instandsetzungen finanziert werden, die nicht der Energieeffizienz dienen. Die maximale Darlehenshöhe beträgt 25.000 €. Die Antragstellung erfolgt über ein mit der IFB Hamburg kooperierendes Kreditinstitut Ihrer Wahl. Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) profitieren über das Programm IFB-WEGfinanz von einem vereinfachten Antragsverfahren.

Wohnungseigentümergemeinschaften stellen Modernisierungen oft vor große Herausforderungen. Die finanziellen Möglichkeiten der Mitglieder sind meist sehr unterschiedlich. Einzeln haben sie es oft schwer, Fördermittel für eine Gebäudemodernisierung zu bekommen, denn die einzelnen Kreditbeträge sind niedrig und der Organisationsaufwand für die Hausbanken im Verhältnis dazu sehr hoch. Eine Lösung bietet die IFB Hamburg mit ihrem Angebot IFB-WEGfinanz, das den vereinfachten Zugang zu IFB- und KfW-Darlehen ermöglicht.

Grüne Dächer bieten eine Reihe von Vorteilen: Sie bieten temporären Wasserrückhalt auch bei Starkregenereignissen, verbessern die klimaökologischen Verhältnisse sowie die Biotop- und Artenvielfalt und schaffen neue Räume zur Freizeitnutzung und Erholung in der kompakten Stadt. Die Gründachförderung der IFB Hamburg fördert freiwillige Maßnahmen in diesem Bereich mit Zuschüssen von maximal 50.000 €.

Über die detaillierten Konditionen und Voraussetzungen für die Programme informiert die IFB Hamburg auf ihrer Homepage, wo auch die jeweiligen Ansprechpersonen genannt werden. In der Regel muss vor Beginn der Maßnahmen ein Antrag gestellt werden.

Weitere Informationen:
www.ifbhh.de/wohnraum

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